Idee

Sustainable Futures – Nachhaltige Zukunftsperspektiven

Wie lassen sich Visionen einer nachhaltigen Lebensweise in Zeiten des Wandels entwickeln?

Antworten auf diese Frage möchten wir gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden, Wissenschaftler*innen, Bürger*innen und auch Dir finden.

Nachhaltigkeit – was heißt das?

Ständig umgibt einen dieses Wort: Nachhaltigkeit. Doch was bedeutet es eigentlich? Dazu gibt es viele verschiedene Meinungen. Für einige heißt es Zukunftsfähigkeit. Für andere bedeutet es eine Generationengerechtigkeit zwischen der jetzigen Gesellschaft und der zukünftigen. Wieder andere sprechen von Demut, Achtsamkeit und Enkeltauglichkeit.

Für uns bedeutet eine nachhaltige Lebensweise, den verantwortungsvollen Umgang mit sich, seinen Mitmenschen und der Natur. Dabei bedarf es immer einer Betrachtung aller Facetten der Nachhaltigkeit: sozial, ökonomisch und ökologisch.

Warum arbeiten wir transdisziplinär?

Die Themen aus der aktuellen Nachhaltigkeitsdebatte sind komplex: nachhaltige Ernährung, nachhaltige Integration Geflüchteter, nachhaltiger Konsum usw. Jede wissenschaftliche Disziplin hat eigene Methoden, Theorien und Wissensbestände um die Welt genauer zu ergründen. Dabei ist jede Disziplin auf bestimmte Bereiche beschränkt. Eine wissenschaftliche Disziplin allein wird die Probleme der Welt nicht lösen können. Deshalb bedarf einer gemeinsamen Arbeit zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Bei uns sind das Ökonom*innen, Psycholog*innen, Erziehungswissenschaftler*innen und Geowissenschaftler*innen.

Um die Probleme wirklich ganzheitlich anzugehen, braucht es nicht nur das Wissen von Wissenschaftler*innen, sondern auch das von Bürger*innen. Deshalb ist uns sehr wichtig, Bürgerinitiativen, Vereine und Aktive vor Ort miteinzubeziehen. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit ganz neue und innovative Ideen zu entwickeln.

Wie kann man mitmachen?

Du studierst? Dann mach mit im Seminar „Sustainable Futures“. Dort kannst Du mit Studierenden anderer wissenschaftlicher Disziplinen an einem Thema der Nachhaltigkeit interdisziplinär arbeiten.

Du lehrst? Wenn du Lust auch ein Seminar zum Thema „Sustainable Futures“ zu geben, kannst Du dafür alle erstellten Lehrmaterialien frei nutzen. Klick dich durch die Homepage und melde dich bei uns.

Du bist interessiert? Super, dich brauchen wir! Unter dem Header „Mitdenken“ siehst Du verschiedene Themen der Nachhaltigkeit. Was denkst Du darüber. Wir sind gespannt auf deine Kommentare. Unter dem Header „Mitgestalten“ siehst du verschiedene Tutorials zur Erstellung von Videos. Was ist dein Thema der Nachhaltigkeit? Dreh dazu ein Video!

Sei dabei! Wir freuen uns auf dich!

M.Sc. Mirjam Braßler (Institut für Psychologie)
Dr. Arnd Holdschlag (Institut für Geographie)
Dr. Ivo van den Berk (Fakultät für Erziehungswissenschaft)
Dipl. Psych. Matthias Otto (Videotutorials & Filmdidaktik)

Hier kannst Du dir ein Video zu unserem Seminar aus dem Wintersemester 15/16 ansehen. Die erarbeiteten Themen der Nachhaltigkeit kannst Du dir unter „Mitdenken“ anschauen.

 

Die Idee (6:11)

 

Die Idee – Kurzfassung (3:44)


6 Kommentare

  1. Claudia Gaertner sagt:

    Papierverbrauch ist mit der Einführung des Computers statt , wie versprochen weniger, extrem gestiegen! Vor 40 Jahren hat mein Vater noch Rückseiten und Briefumschläge als Schmierpapier benutzt.
    Man könnte überlegen, ob man das, was man gerade drucken will, wirklich braucht in unserer heutigen digitalen Welt.

  2. Claudia Gaertner sagt:

    Plastik: es ist bewiesen, dass Plastik in das Trinken/Essen übergeht und krebsfördernd ist. Wir wissen noch gar nicht, was die Plastikverpackungen mit uns machen. Es gibt keine Langzeitstudien. Man kann sich kaum noch gegen den Verpackungswahn wehren. Selbst an Wurst- und Käsetheken wird teilweise Plastik benutzt. Die Hygiene verbietet zum Beispiel von zu Hause mitgebrachte Dosen.

  3. Claudia Gaertner sagt:

    Müll verwerten: Unsere Stadtbibliothek in Aachen nimmt CD’s, Korken und alte Bücher u.v.m. an und leitet diese weiter zum Verwerten/ zum „nochmal in den Kreislauf bringen“.
    Man könnte mit so Manchen Einmalartikeln noch Basteln oder in Kindergärten abgeben.
    Statt Plastiktüten wegwerfen nochmal benutzen oder zumindest als Mülltüte verwenden, anstatt eine neue saubere Mülltüte kaufen!

  4. Klaus Grenzdörffer sagt:

    Die Idee, Erkenntnisse von BürgerInnen und WissenschaftlerInnen in einem Online-Projekt zu vereinen, gefällt mir. Zwar weiß die Mehrheit der Deutschen heute, dass ihre Lebensweise Schäden verursacht. Beispielsweise haben viele ein schlechtes Gewissen, weil sie regelmäßig Auto fahren, und sie rechtfertigen sich damit, dass sie anders nicht rechtzeitig zu ihrem Ziel kommen oder dass die Bahnfahrt zu teuer ist. Doch das gemeinsame Online-Projekt kann das alternative nachhaltige Handeln verstärken.

  5. Doris K sagt:

    DIe Idee gefällt mir sehr gut! Ich würde mich gern einbringen, aber bin mir nicht sicher ob die Initiative noch läuft. Was sind die nächsten Schritte?

    1. Mirjam Braßler sagt:

      Hallo liebe Doris! Schön, dass Dir die Idee gefällt. Das Projekt für Studierende ist vorerst abgeschlossen. Es kann aber jederzeit von Lehrenden, oder Bürgern und Bürgerinnen weitergeführt werden. Das wäre toll!

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